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Tee

Neben Kaffee und Kakao gehört Tee zu den beliebtesten Rohstoffen im Bereich der Lebensmittelindustrie. Man kann sogar behaupten, dass Tee neben Wasser die Rangliste der Getränke anführt. Die Anbaugebiete befinden sich vorrangig in äquatornahen Gebieten, wie beispielsweise Indien, Ostafrika oder Sri Lanka.

So funktioniert der Faire Handel mit Tee

Nachdem die Kleinbauern den Tee von den Plantagen geerntet haben, wird der Rohstoff von Zwischenhändlern zunächst gekauft. Der Preis, der dabei erzielt wird, ist meist ziemlich niedrig. Es besteht jedoch eine Abhängigkeit zwischen Produzent und Zwischenhändler. Die Bauern sind folglich gezwungen auf den Handel einzugehen. Ohne die Käufer könnten die Rohstofflieferanten ihr Überleben nicht ohne Weiteres sichern. Darüber hinaus würde sich die Situation, den geernteten Tee zu verkaufen, erschweren.

Fair Trade setzt sich dafür ein, dass bestimmte Standards auf den Plantagen eingehalten werden. Die unabhängigen Kleinbauerorganisationen, die sich vorrangig gebildet haben, um Zwischenhändler zu verdrängen, erhalten eine Fairtrade-Prämie. Diese dient der Förderung konstanter Arbeitsbedingungen sowie der Durchführung von Gemeinschaftsprojekten. Die Entscheidung über die Umsetzung wird jedoch den lokalen Organisationen überlassen.

Die entstehenden Zusatzverdienste aus der Kooperation mit FairTrade-Organisationen dürfen für Projekte genutzt werden, die das Wohl der Arbeiterfamilien fördert: Die Anschaffung von Kinderspielgeräten und Milchkühen oder auch der Bau von Gemeinschaftshäusern kann somit finanziert werden.

Bessere Bedingungen für Produzenten durch Fair Trade

Die Zahl der Tee-Plantagen, die von FairTrade unterstützt wird, steigt jährlich. Dabei können vor allem die Arbeitnehmer von den vorausgesetzten Standards profitieren. Sie erhalten eine Bezahlung, die mindestens mit den Löhnen nach lokalem Gesetz übereinstimmt. Des Weiteren bekommen sie, durch faire Behandlung, einen wichtigen Teil der Persönlichkeit zurück: ihre Würde.